Wendische Schandschnauze und Hochzeitstraditionen

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Pünktlich zum Mühlenfest fing es an zu regnen. Die Kleintierzüchter hatten ihre Hähne zum Wettkrähen noch auf der Bühne stehen, aber zur Preisverleihung zogen dann Wettkampfrichter und Publikum und mit ihnen das gesamte Mühlenfest in die Halle um. Die Blechbläserklasse der Lindenschule, unterstützt von Mitgliedern des Bergarbeiterorchesters, bot gleich zu Beginn ein tolles Programm und Eltern wie Großeltern klatschten begeistert Beifall. Christine Alkier mit ihrem „wendischen Schandmaul“ und Lothar Thieme als „Walter“ weiten zum Vergnügen der Besucher mit „Blessisch for Dich“ in Plessaer Mundart ein. Später erzählte sie von wohlgerundeten 6-Monats-Babys, die es auch früher schon gab und über die niemand sprach. Anhand von stattlichen Wendischen Hochzeitstrachten konnten die Besucher erfahren, mit wie wenigen Handgriffen aus einer einfachen Arbeitstracht eine Festtracht wurde. „Und dann kam die Schürze weg“, so Christine Alkier und band ihre Schürze ab. „Und dann kam eine andere Schürze um,“ und band sich eine andere Schürze um, dann wechselte sie Bluse und Kopfbekleidung und fertig war die Festtagstracht.

Einfach toll anzusehen war dann die Modeschau Wendischer Hochzeitstrachten und die Vorführung traditioneller Tänze in Festtagskleidung. Gegen 18.00 Uhr kam dann die Sonne raus und mit ihr die Liebenwerdaer Trommlergruppe Natsumi Taiko auf die Bühne. Mit ihren gekonnten Vorführungen begeisterten sie die immer größer werdende Zuschauerschar, die die Truppe zu guter Letzt nicht ohne weitere Zugaben gehen lasse wollte.

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