Kreativmarkt in Plessa - 8 Kilo Ton für kleine Halloween-Geister

   Workshops waren dicht umlagert

Schon eine halbe Stunde vor dem offiziellen Start drängten die Besuchermassen am Samstag, dem 04.11.2017, in das Kulturhaus, um den 9. Kreativmarkt zu besuchen. Der Besucherandrang hielt bis zum späten Nachmittag an und die teilnehmenden Kunsthandwerker waren durchweg zufrieden über das große Interesse, das die Besucher zeigten. Mehr als 50 Kunsthandwerker hatten sich zum Kreativmarkt angemeldet. „Wir konnten gar nicht alle Angemeldeten unterbringen, aber es sind dann kurz vor Toresschluss einige Teilnehmer wegen Krankheit ausgefallen“, sagt Claudia Drews vom Kulturverein Plessa e.V., der die Veranstaltung organisierte. „Aber des einen Leid ist des anderen Freud“, führt sie weiter aus und schmunzelt. „So konnten wir doch noch den einen oder anderen von der Warteliste unterbringen und haben auf diese Weise auch einiges Neues zeigen können.“

Ob es nun daran lag, dass im Vorfeld viel Werbung für den Kreativmarkt in der Presse stand, oder sich der Kreativmarkt als Geheimtipp weiter rumgesprochen hat, oder weil manch einer neugierig war, wie es nach der Sanierung nun im Kulturhaus aussah, es waren viele, viele Besucher aus dem nahen und weiten Umkreis und aus Sachsen da und haben sich die vielen handgemachten Unikate angesehen. Auch bei den Workshops herrschte großes Interesse.

Beim Seniorenbund aus Finsterwalde konnte man Engel für den Weihnachtsbaum basteln, bei Beatrice Freiwald Halloween-Geister. „Letztes Jahr habe ich 6 Kilo Ton mitgebracht, dieses Jahr 8 Kilo. Wir haben den gesamten Ton aufgebraucht, weil so viele Kinder kleine Geister machen wollten, “ erzählt Beatrice Freiwald. Beatrice und Siegfried Neuhoff, die schon zum 4. Mal aus Dortmund kamen, um ihre Arbeiten vorzustellen, hatten dieses Mal eine Dekupiersäge mitgebracht und zeigten Sägearbeiten aus Holz. Großen Andrang gab es auch bei Rainer Schmidt aus Lauchhammer, der zum ersten Mal mit dabei war. Er hatte selbstgefertigte Denk- und Geschicklichkeitsspiele aus Holz mitgebracht. „Mir ist es wichtig, mit den Besuchern ins Gespräch zu kommen, der Verkauf meiner Spiele ist dabei Nebensache“, sagte Rainer Schmidt. Beides war ihm trotzdem gut gelungen, und so muss er nun für den Weihnachtsmarkt in Lauchhammer, wo Rainer Schmidt das nächste Mal zu sehen sein wird, vieles neu machen.

„Zum nächsten Kreativmarkt am 03.11.2018 haben sich übrigens jetzt schon so viele Interessenten gemeldet, es wird schwierig werden, für alle einen Platz zu finden“ sagt Claudia Drews mit einem lachenden und einem weinenden Auge.CD

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